Das Vereinsheim und zeitgleich auch Gasthaus zum Schönhaldenfelsen entwickelt sich von Zeit zu Zeit weiter und bringt so seine eigene Geschichte mit sich:

1926:
Der Verschönerungsverein kaufte vom Vater des damaligen Vorstandes Wilhelm Konzelmann auf dem Schönhaldenfelsen ein Grundstück für 500,-Mark

1927:
Auf dem Schönhaldenfelsen werden zwei Kinderschaukeln errichtet

1931:
Es wird eine Schutzhütte, welche 200 Personen Platz bietet errichtet. Die Hütte ist 20 Meter lang und 5 Meter breit. Die Baukosten beliefen sich auf 1.700,- Mark.

1933:
Auf dem Schönhaldenfelsen wird eine Bergsteinpyramide und ein Torbogen aus Bergsteinen erstellt. Beide Kunstwerke schmücken noch heute den Spielplatz beim Vereinsheim.

1959:
Neben der bereits bestehenden Schutzhütte, wurde eine geschlossene Hütte gebaut. Die Hütte stand ursprünglich in Truchtelfingen und gehörte dem Vater von Rudolf und Hermann Beck. Diese Hütte wird zu einem kleinen Wirtschaftsraum ausgebaut.
Ab dieser Zeit beginnt, neben den alljährlichen Waldfesten, die Zeit der regelmäßigen Bewirtung auf dem Schönhaldenfelsen. In der Hütte werden Rote Würste (Bockwürste) und Flaschenbier zum Verkauf angeboten. Die Truchtelfinger Bevölkerung erkannte an einer auf dem Schönhaldenfelsen gehissten Fahne, ob und wann der „Felsen“ offen war.

1967:
Es wurde ein Anbau an den Wirtschaftsraum erstellt. Richtfest für den Anbau, welcher fast ausschließlich durch Spenden finanziert wurde, war am 01. November 1968. Die Vereinsmitglieder waren insgesamt 926 Arbeitsstunden bei dieser Baumaßnahme im Einsatz.

1971:
Die Schutzhütte wurde abgebrochen und auf dem frei gewordenen Gelände ein Parkplatz für die Gaststätte erstellt.

1983:
Oberhalb der Gaststätte und an der Zufahrtsstrasse vor dem Wald wurden zwei weitere Parkplätze angelegt.

1984:
Der Spielplatz auf dem Schönhaldenfelsen wurde mit modernen Spielgeräten ausgestattet und komplett neu gestaltet.

1988:
An der Zugangstür der Gaststätte wurde ein Windfang in Holzkonstruktion angebracht.

1990:
Vom Truchtelfinger Schafhaus bis zum Schönhaldenfelsen wurde auf eine Länge von 800 Meter eine Wasser- und Stromleitung gelegt. Der Graben hierfrür wurde von einer „Felsenfräse“ aus dem felsigen Grund heraus gefräst. Der Einsatz dieser Maschine war bisher in unserer Gegend einmalig. Gleichzeitig erfolgte zwangsläufig ein kompletter Innenausbau für die Wasser- und Elektroinstallation in der Gaststätte. Die Maßnahme wurde teils durch Spenden, jedoch überwiegend von erwirtschaftetem Geld finanziert und in über 2000 Arbeitsstunden von den Vereinsmitgliedern durchgezogen.

1991:
In einer »Großaktion«, bei welcher sich über 20 Mitglieder beteiligten, wurde an einem Samstag das ganze Dach der Gaststätte abgedeckt, schadhafte Latten ausgewechselt, eine neue Dachrinne angebracht und das Dacht wieder komplett neu eingedeckt.

1993:
Die Gartenwirtschaft des Vereinsheim wurde komplett neu gestaltet und so vergrößert, dass nun mehr über 80 Personen bei schönem Wetter im Wald Platz finden.

1999:
Einbau von Isolierglasfenster in der Gaststätte durch eine Fachfirma

2000:
Der Gastraum, die Küche und die Toiletten wurden erneuert und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht. Im gleichen Jahr erfolgte der Einbau einer Gaszentralheizung durch eine Fachfirma.

2002:
Das Nebenzimmer der Gaststätte wurde komplett neu gestaltet.

2003:
Renovierung vom Spielplatz und Erneuerung der Außenfassade der Gaststätte.

2004:
Neugestaltung der Gartenwirtschaft

heute:
Man darf gespannt sein....

Historisches zum Vereinsheim