In den Jahren 1977 bis 1979 wurden vom Verein verschiedene Wanderwege neu angelegt. Ein Zuschussprogramm vom Staatlichen Fortsamt ermöglichte in dieser Zeit viele, zum Teil sehr kostenintensive Maßnahmen. Der Verbindungsweg von der Straße Truchtelfingen - Bitz zum Leimenfelsen ist das Ergebnis einer solchen Maßnahme. Dem Großteil der Bevölkerung ist dieser Weg als „Albert-Haller-Weg“ bekannt (Albert Haller war langjähriger Vertauensmann des Schwäbischen Albvereins, OG Tailfingen. Auf Bitten der Freunde des SAV wurde der Weg zum Gedenken an Albert Haller bereits zu dessen Lebzeit so benannt, weil dieser diesen Weg so gerne beging).

Im Jahr 1984 feierte der Vereins erstmals wieder ein großes Waldfest auf dem Schönhaldenfelsen. Anlass hierfür war das 75 jährige Jubiläum des Vereins. Nachdem dieses Waldfest auf dem herrlich gelegenen Schönhaldenfelsen so gut besucht war, und die Vereinskasse ebenfalls deutlich gefüllt werden konnte, entschloss man sich nun jährlich auf dem Schönhaldenfelsen ein solches Waldfest zu veranstalten.

Die Waldfeste auf dem Schönhaldenfelsen, welche im wahrsten Sinne des Wortes auch im Wald stattfinden, erfreuen sich daher seit dieser Zeit jedes Jahr zunehmender Beliebtheit.


In den Jahren 1987 und 1988 fasste der Verein im Gewann Brunnensteige eine Quelle zu einem Brunnen. Der Platz um den Brunnen wurde mit einer Sitzgruppe und Ruhebänken gestaltet. Der Brunnen erhielt den Namen „Veitlesbrunnen“, da er in unmittelbarer Nähe des sogenannten „Veitlesfelsens“ liegt. Ein Felsen mit einer Höhle, in welcher der Sage nach ein Truchtelfinger mit dem Namen Veit den Einzug der Franzosen im 30-jährigen Krieg auf außergewöhnliche Art überstand. Veit versteckte sich mit einer Kuh in der Höhle und lebte während dieser Zeit nur von der Milch der Kuh.


Ende 1990 begann der Verein mit seiner bislang größten materiellen und finanziellen Herausforderung: Der Bau einer Wasser- und Stromleitung zum Vereinsheim Schönhaldenfelsen. Auf eine Länge von 800 m wurde mit einer Felsenfräse, eine Maschine die in ihrer Art erstmals im hiesigen Raum im Einsatz war, ein Graben vom Truchtelfinger Schafhaus bis zum Vereinsheim ausgefräst. Durch eine Vielzahl von engagierten Vereinsmitgliedern wurde in fast 2000 Arbeitsstunden eine Wasserleitung und eine Stromleitung gelegt. Dass diese große Investition überhaupt möglich war, verdankt der Verein letztendlich nicht nur den vielen Helfern, sondern auch den Sponsoren und Spendern aus der gesamten Truchtelfinger und Tailfinger Bevölkerung und der Geschäftswelt.

Mit dem Bau der Leitung war auch eine grundlegende Modernisierung des Vereinsheims verbunden.


Mittlerweile wurde das Vereinsheim bereits zweimal modernisiert. Mit modernem Wirtschaftsraum, funktionsgerechter Gaststättenküche und modernsten Toiletten, steht dem Besucher eine Gaststätte mit jeglichem Komfort zur Verfügung. Das Vereinsheim Schönhaldenfelsen ist eine öffentliche Gaststätte und an den Wochenenden ein beliebter Treffpunkt von Jung und Alt!

 

Vereinschronik 1977 - 1993