Im Jahr 1948 erfolgte im Gasthaus Bahnhof in Truchtelfingen die Neu-, bzw. Wiedergründung des Vereins durch 9 Mitglieder. Sofort machten sich die Mitglieder daran die bestehenden Anlagen zu renovieren und neue Anlagen zu erstellen.

1959 wurde auf dem Schönhaldenfelsen zusätzlich zu der Schutzhütte eine geschlossene Hütte gebaut. Diese Hütte stand zuvor in Truchtelfingen und gehörte dem Vater von Rudolf und Hermann Beck. Es erfolgte der Ausbau dieser Hütte zu einem Wirtschaftsraum. Diese Hütte ist übrigens noch heute Teil unserer Vereinsgaststätte Schönhaldenfelsen. Es handelt sich um den Thekenraum des Vereinsheims, welcher mittlerweile allerdings mehrfach erneuert und renoviert wurde.


In der Folgezeit erfolgten laufend Verbesserungen an der Schutzhütte und am Wirtschaftsraum, bis dann 1967 beschlossen wurde einen Anbau an den Wirtschaftsraum anzubringen.

Dieser Anbau scheiterte fast an den zu erwartenden Kosten. Die Verantwortlichen zeigten jedoch Mut, so dass am 01.11.1968 an diesem Anbau das Richtfest gefeiert werden durfte.

Bei diesem Fest waren die Vereinsmitglieder besonders stolz, da sämtliche Arbeiten in Eigenleistung erbracht wurden. Selbst das Baumaterial wurde von Gönnern des Vereins gespendet.

In insgesamt 926 Arbeitsstunden erstellen die Männer vom Verschönerungsverein  den Anbau. Der Grundriss für das noch heute bestehende Vereinsheim war geschaffen.

Nach dem Neubau erfolgte eine ständige Bewirtung im Vereinsheim an den Wochenenden im Frühjahr, Sommer und Herbst. Die Waldfestaktivitäten waren zu diesem Zeitpunkt bereits eingestellt.

1971 wurde die mittlerweile baufällig gewordene Schutzhütte abgebrochen und auf dem freien Platz ein Parkplatz für das Vereinsheim angelegt.


An dieser Stelle soll auch auf die guten Beziehungen des Verschönerungsvereins Truchtelfingen zum Schwäbischen Albverein, Ortsgruppe Tailfingen eingegangen werden. Bereits 1961 wurde zusammen mit den Freunden vom Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Tailfingen, eine Eisentreppe, welche den Braunhartsberg über das Felsenmeer erschloss, erstellt. In mühevoller Arbeit wurde damals die Treppe beim „Beckleschmied“ zusammengeschweißt und dann zum Felsenmeer hoch gebracht.        


Noch heute erfreut sich jeder Wanderer an dieser Treppe. Erst durch diesen Weg konnte die ganze Schönheit vom Felsenmeer unterhalb des Brauhartsbergs für die Wanderer zugänglich gemacht werden. Weitere gemeinsame Aktionen mit den Albvereinlern aus Tailfingen waren die Wacholderheidereinigungen und erst in jüngster Zeit, das Neusetzen der abhanden gekommenen Grenzsteine der Freien Pirsch, einer ehemaligen Jagdgrenze. Durch diese Maßnahme ist die Jagdgrenze wieder von der Onstmettinger über die Tailfinger und Truchtelfinger Gemarkung bis zur Grenze nach Ebingen wieder komplett vorhanden.

 

Vereinschronik 1948 - 1976